Der Morgen kann warten

Dies ist die Geschichte eines alten Mannes, der endlich einschlafen sollte. Aber er  wollte nicht! Warum? Er hatte Angst davor, dass seine Seele, falls er je im Dunkeln die Augen schließen und einschlafen würde, seinen Körper verlassen könnte. So hielt er sich Nacht für Nacht mit Erinnerungen aus seinem Leben wach. Und brachte andere mit seiner Ungeduld und Aufsässigkeit zum Verzweifeln. Doch er hatte noch nicht genug vom Leben, wollte noch so viel mehr erfahren. Und da es für Abenteuer nie zu spät ist, fuhr er eines Nachts im Licht des Mondes in seinem Bett zum Fenster hinaus. So sah er erstaunliche Dinge, begegnete altbekannten und überraschend neuen Wesen und erlebte Gefühle wie nie zuvor. Keine Nacht war wie diese!

Ein surreales Schattentheater für Jugendliche und Erwachsene, die die Schlaflosigkeit  kennen und in den Nächten durch die Vergangenheit wandern.

Eine Koproduktion mit dem T-Werk Potsdam, der Schaubude Berlin und dem Theater Vorpommern GmbH, gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam

9
Donnerstag, 15. Oktober 2020
19:00 Uhr, Stadtsaal, Alfred Šramek-Saal, links
Peter Müller (Theater Handgemenge) & Susanne Claus
Deutschland
ab 14 Jahren • deutsch
60 min • Schattentheater, Schauspiel
€ 18 / 9

Regie: Stefan Wey

Produktion/ Spiel: Susanne Claus, Peter Müller

Bühne/ Schattenbilder/ Licht/ Ton: Peter Müller

Bühne/ Puppen: Christian Werdin

Musik: Gundolf Nandico

Text: Ensemble

Fotos: Jörg Metzner


Peter Müller (Theater Handgemenge) & Susanne Claus Website

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